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Wie man sein (ungeborenes) Baby auf sein Facebookprofil bringt

Werdende Eltern sind oftmals betrunken vor Stolz und Vorfreude. Dank Facebook kann man seine Schwangerschaft mit Morgenübelkeits-Statusupdates oder Ultraschallbildern dokumentieren. Viele legen sogar ein eigenes Profil für das Baby an. Da das eigentlich gegen die Regeln von Facebook verstößt, gibt es jetzt einen anderen Weg den Nachwuchs zu präsentieren.

facebook baby 

© flickr/kevygee

Nachwuchs auf Facebook

Bisher könnte man auf Facebook unterschiedliche Verwandheitsgrade angeben. Brüder, Schwestern und Tanten schmücken die Profile der User, um die Zugehörigkeit zu zeigen. Nicht zu vergessen der Beziehungsstatus.
Viele werdende Eltern verbummeln sich darin ihre Vorfreude digital zu dokumentieren und posten alle Infos rund um das Baby. Ständig aktualisierte Ultraschallbilder, voraussichtliche Geburtsdaten und Babybauchfotos sind da keine Seltenheit. Oft gefolgt von Bildern kurz nach der Geburt inkl. Verschwitzter Mama und nacktem Baby. Hierfür legen Eltern gern eigene Profile für ihre Babys an, was eigentlich nicht konform mit den Nutzerbedingungen ist. Offiziell darf man sich erst ab einem Alter von 13 Jahren anmelden. Die Kompromisslösung ist ein Vermerk auf den Profilen der Eltern.

Baby auf dem Profil anzeigen

Euer Baby könnt ihr folgender Maßen auf euer Profil bringen:

1. Klick auf Profil
2. Profil bearbeiten“
3. Auf der linken Seite zu „Freunde und Familie“
4. Den Namen des Babys eintragen und bei Verwandheitsgrad „Erwartet: Kind“ eintragen und das voraussichtliche Geburtsdatum eintragen.

Baby Facebook auf Profil

Auf eurem Profil ist dann ein Vermerk zu sehen, dem ihr auch ein Bild hinzufügen könnt und schon sehen alle, dass ihr werdende Mutter seid. Das sieht dann im Stream und auf dem Profil so aus:

Baby facebook profil

Baby facebook profil

Risiken und Nebenwirkungen?

Bevor ihr euch jedoch dafür entscheidet, überlegt es euch gut und wartet bis zu einer fortgeschrittenen Schwangerschaftswoche. Man kann nie wissen, welche Komplikationen eintreten und falls dem Baby etwas passiert, habt ihr neben dem Schmerz der echten Welt noch zusätzlich den der digitalen Welt. Zu viele nackte Säuglingsbilder sind außerdem auch fies, denn wer weiß, ob euer Baby Bock hat überall so gesehen zu werden. Überlegt also gut was und wie viel ihr von dem Leben eures Kindes hochladen wollt. Natürlich wollt ihr es der ganzen Welt zeigen, aber bei Facebook passiert das schnell wirklich.

Ihr könnt YummyGeeks auch auf Facebook und Twitter verfolgen. Los!

 
2 Kommentare
Susanne schreibt
also wenn nur enge Freunde auf der Facebook seite vorkommen dann finde ich dass gnaz nett, aber wenn man so 1000 "friends" hat... dann weiss ich nicht.... muss jeder für sich selbst entscheiden....
was ich neulich gesehen habe ist ein Fotowettbewerb wo man ein Bild seines Babybauches oder seines Babys hochladen und wenn man glück hat und genug "votes" bekommt kann man ein professionelles
Fotoshooting gewinnen. Könnte man sich auch überlegen....
www.milupa-fotowettbewerb.at
nerd-wiki.de schreibt
omg, jetzt sind die Leute schon auf Facebook, bevor sie überhaupt geboren sind. Das nimmt überhand! ;-)
 
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