Wir werden alle immer konfliktscheuer im echten Leben und dafür umso lauter und kaltschnäuziger auf anderen wegen. Es muss nicht immer gleich Cybermobbing sein, um andere Menschen digital zu dissen. Meistens passiert das ganz schnell viel privater: Im eigenen Freundeskreis.
Die Studie „Americans and Text Messaging” deutet an, dass Textnachrichten persönliche Telefonate in Zukunft abschaffen könnten. Hierbei wurden 2277 Menschen ab 18 Jahren zu ihrem Kommunikationsverhalten befragt. Es gaben 31% lieber Textnachrichten zu erhalten, als angerufen zu werden und auch die Anzahl von täglich, bis zu 50 erhaltenen Nachrichten, ist beachtlich.
Man bekommt den Eindruck als wären Telefonate oder gar Gespräche von Angesicht zu Angesicht schon vollkommen last season. Durch diesen erhöhten unpersönlichen Austausch kann es schnell und oft zu Zickereien kommen.
Freundschaften können so leicht totkommuniziert werden. Sinnvoll ist es, sich vor dem Abschicken zu überlegen, ob man die gerade getippten Worte auch aussprechen würde oder sie wirklich heimlich hinter einem Vorhang/Badezimmer/Geheimversteck/schalldichten Raum laut ausspricht. Die digitalen Kommunikationswege sind viel zu schön und vielseitig, als dass wir sie zum Stressfraktor machen sollten, also seid mit den Fingern nicht stärker, als in einem persönlichen Gespräch und erzieht euch selbst ein bisschen.
Oder hat etwa jemand von euch wirklich noch nie sein Telefon oder seinen Laptop lauthals beleidigt, als eine Nerv-Nachricht ankam? Traut ihr euch noch wichtige Dinge akustisch anzusprechen?
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[...] Kritikpunkte in eben diesen Kommentaren. Aber ein gewisses Schema lässt sich da erkennen. Die Yummy Geeks beschäftigen sich mit der digitalen Kommunikation. Ihr wisst, ich mag das, ich schätze Eure Anonymität, aber ich hasse Eure [...]