Aus meinem letzten Londonurlaub habe ich natürlich die Wired mitgenommen und sie ganz stolz in meiner Tasche über die Grenzen geschafft. Condé Nast Deutschland will der Wired jetzt deutsch beibringen und als Multimedia-Brand ab Herbst vertreiben.
Die Zeitschrift Wired gilt als Magazin für digitalen Lebensstil und hat den Finger stets am Puls der digitalen Zeit. Leider wird es sie in Deutschland erstmal nur als Beilage der im Oktober erscheinenden “GQ Gentlemen’s Quarterly” geben. Dafür erscheint auch zeitgleich die App. Das Prinzip bleibt gleich: Die App bietet weiterführende Online-Inhalte zu den Texten im Heft und ist kostenpflichtig.
Moritz von Laffert, der Herausgeber von Condé Nast Deutschland sagt “Die Marke Wired hat auch in Deutschland zahlreiche Anhänger und spiegelt den heutigen Zeitgeist wider. Viel wichtiger als die Frage, wie Technologien funktionieren, ist heute die Reflexion darüber, wie sie unsere Welt verändern und wie wir sie in unser Leben integrieren.”
Dass alle darüber reden wollen was das Internet bewirkt und welchen kulturellen Wert es hat, ist ja nichts neues, doch die Wired macht das in meinen Augen auf einem wertvollen Level. Hier werden Zukunftsvisionen und ernsthafte Einflüsse diskutiert und nicht die 100. Anleitung wie man mit Social Media Geld verdienen kann und wie schlimm das böse Internet für Kinder ist. Wie oft das Magazin erscheinen soll, steht noch in den Sternen. Ich hoffe die deutschen Texte können mit dem amerikanischen Vorbild mithalten. Ich befürchte aber, das wird schwer.
Via W&V
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Hab ich nie gelesen, aber ich kann mir vorstellen, dass digitale Inhalte in einem dieser Holzmedien schon schwierig sein könnten.
Wired ist eine sehr gute und interessante Zeitschrift. Schade, dass sie im Deutschen erstmal zu einer Beilage degradiert wird. Hoffentlich macht sie sich...